Auf dem Laufenden bleiben!
Wie bereits berichtet fand am 9.3 im Hotel Schaffenrath in Salzburg ein rechtsextremistischer Vortrag von Richard Melisch statt.
Nach Berichten auf DerStandard.at und salzburg.orf.at über den antisemtischen Charakter des Vortrags stieg der Druck auf das Hotel Schaffenrath und auf den freiheitlichen Akademikerverband, welche Melisch eingeladen hatten.
Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bestritt von der Geisteshaltung Melischs zu wissen. Entweder muss mensch diesem Verein extreme Dummheit unterstellen: Wer lädt Menschen ein ohne diese zumindest gegoogelt zu haben (Rezession seines Buches, Vortrag bei der NPD).
Das wahrscheinlichere ist aber: Sie lügen einfach! Denn schon im Jahr 2004 wurde in Wien Melisch zu einem Vortrag eingeladen. Und auch dieser Vortrag wurde vom FPÖ Akademikerverbund organisiert.
Fazit: Der freiheitliche Akademikerverbund lädt bewusst Rechtsextremisten ein!
Nun zum Ort des Vortrags, dem Hotel Schaffenrath. 6 Tage nach dem bekannt werden des Inhalts des Vortrags gab es keine Reaktion des Managements. Erst nach dem auf Twitter Aufruhr entstand und auf deren Twitter Account viele Fragen bezüglich fehlender Abgrenzung zum Rechtsextremismus aufkamen, reagierte das Hotel. Mit einer Twitter mit folgenden Inhalt:
Wir grenzen uns hiermit KLAR vom Rechtsextremismus ab!Der Raum wird bei uns gemietet,welche Topics darin behandelt werden wissen wir nicht [twitter.com]
Was an sich eine löbliche Aussage ist, verdreht sich ins Gegenteil, wenn daraus keine Konsequenz gezogen wird. Auf weitere Fragen per Twitter und Mail wurde nicht reagiert. Augen zu und durch scheint die Strategie zu sein. Dass es anders geht zeigt das Holiday Inn.
Von einer angemessenen Reaktion des Hotel Schaffenraths kann also nicht gesprochen werden. Spannend auch dies: Am 13 April wird es eine weitere Veranstaltung des freiheitlichen Akademikerverbands geben. Und bisher sieht es nicht so aus, als würde sich das Hotel von Veranstaltung dieser Grupperung distanzieren wollen.
In beiden Fällen ist die Strategie klar: Auf Unwissenheit machen, trotz bekannter Fakten. Ist dies bei einem freiheitlichen Akademikerverbands wenig verwunderlich, so ist es für ein Hotel Schaffenrath skandalös rechtes Treiben in den eigenen Räumlichkeiten einfach zuzulassen.
Mein Vorschlag:
Regelmässige Mails an info@amadehotel.at
Tägliche Twitter Anfragen an @hotel_salzburg
Telefonische Anfragen an das Hotel tel. +43 (0) 662 63900-0
LeserInnenbriefe an die Salzburger Nachrichten verfassen
Ziel muss es sein Rechtsextemismus keinen Raum zu geben verhetzende Aussagen zu verbreiten!

Über den Vortrag des Rechtsextremisten Richard Melisch in Salzburg in einem Vortrag veranstaltet des freiheitlichen Akademikerverbands habe ich bereits berichtet.
Mittlerweile berichtet auch der ORF über diese Veranstaltung
Der rechtsextreme Publizist Richard Melisch kommt am Dienstag Einladung des FPÖ-nahen Akademikerverbandes zu einem Vortrag nach Salzburg. Melisch ist laut Experten regelmäßig in Kontakt mit führenden Rechtsextremen. [salzburg.orf.at]
Stattfinden wird das ganze im Hotel Schaffenrath in Salzburg. Ich habe dem Hotel nun folgende Mail (info@amadehotel.at) geschickt, um herauszufinden, ob der Vortrag aus Unwissenheit oder aus fehlender Abgrenzung zum Rechtsextremismus in diesen Räumlichkeiten stattfinden darf.
Sehr geehrten Damen und Herren,
Wie ich auf DerStandard.at [1] lesen musste, veranstaltet der freiheitliche Akademikerverband [2] in ihrem Hotel Schaffenrath in Salzburg einen Vortrag. Den Vortrag hält Richard Melisch. Dieser Mann wurde schon von der deutschen NPD Partei zu mehreren Vorträgen eingeladen und schreibt antisemitische Bücher. Er ist also klar rechtsextremistisch.
Warum lassen sie so einen menschenverachtenden und hetzenden Menschen in ihrem Räumlichkeiten einen Vortrag halten? Ist es ihnen egal wenn in Ihrem Hotel über Juden und Jüdinnen gelästert wird?
Mit der Bitte um Aufklärung
Vorname Nachname[1] http://derstandard.at/1267132257945/FPOe-laedt-Antisemiten-ein
[2] http://www.akademikerverband-salzburg.at/
Bisher habe ich keine Antwort erhalten (Mail wurde gestern verschickt). Bitte mailt auch ihr dem Hotel und zeigt dass rechter Gesinnung Raum geben keine Lappalie ist!
Update: Hotel Schaffenrath besitzt auch einen Twitter Account (hotel_salzburg)

Wer die FPÖ kennt, weiss wen sie einladen. Nun ist es wieder soweit. Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg lädt einen bekannten Antisemiten ein.
… Richard Melisch. Der Buchautor, Dauervortragsgast bei der deutschen NPD, aber auch bei der Piusbruderschaft oder dem laut Innenministerium “rechtsextremen” Bund freier Jugend gern gesehen, sieht im Nahen Osten keinen Platz “für ein Volk, das sich aufgrund seiner selbst proklamierten Auserwähltheit besondere Vorrechte anmaßt”. … (DerStandard.at)
Wer nur etwas nach diesem Richard Melisch googlet wird schnell fündig:
RassistInnen und AntisemitInnen haben in Salzburg und nirgendswo etwas zu suchen!
Details der Veranstaltung:
Vortrag von Herrn Richard MELISCH: “Der Staat Israel – sein Entstehen, sein Schicksal und Überleben“
Dienstag 9.3.2010 um 19:30 Uhr
Ort: Hotel Schaffenrath, Alpenstraße 115 (e-mail adresse für beschwerden: info@amadehotel.at )
Lasst uns hingehen und kritische fragen stellen! Zeigen dass kein Platz gibt für Geschichtsrevisionismus und Verhetzung!

Die Uni-Besetzungen sind vorbei, aber der Protest hat sich manifestiert und wird in großer, noch nie dagewesener Form in der kommenden Woche bei den Festivitäten zum Bologna Prozess in Wien gipfeln! Auch die Salzburger Unibrennt-Bewegung wird dabei sein und hat FÜR ALLE, die mit dem Bildungs- und Unisystem in Österreich nicht zufrieden sind, einen GRATIS SONDERZUG nach Wien organisiert.
Start ist am Donnerstag, 11.3. um 11.15 Uhr am Salzburger Hauptbahnhof vor der Bäckerei “Anker”.
Zurück gehts am Samstag, 13.3. um 12.30 vom Wiener Westbahnhof.
Am Mittwoch, den 10.3. wird es um 16 Uhr am Platzl ( Beginn Linzergasse) eine Auftaktkundgebung zu den kommenden „Bologna-burns“-Protesten in Wien geben. Dort bekommt ihr auch Gutscheine für ein gemeinsames Spaghetti „Bologna“ Essen um 19 Uhr auf der GesWi.
Für Schlafplätze wurde gesorgt: www.bolognaburns.org
Nähere INFOS und ANMELDUNG unter: international@unibrennt-salzburg.org
Für alle, die mit anderen Zügen zum Alternativgipfel hin- oder zurückfahren gibt´s die Möglichkeit, dass ihre Zugtickets von der ÖH refundiert werden (nur Vorteilscard- oder Gruppenticketpreise!). Dann bitte vorher bei organisation@oeh-salzburg.at anmelden.
Bologna feiern? Nicht mit uns! Kein Grund die Fackeln auszupacken – diese Webseite hat nichts mit der italienischen Stadt zu tun und wir haben natürlich auch nicht vor, diese anzuzünden. Bologna ist aber nicht nur der Name einer Stadt, sondern bezeichnet auch einen Hochschulreformprozess, der in den letzten 10 Jahren verheerende Auswirkungen auf die Universitäten ganz Europas gehabt hat. Am 11. und 12. März 2010 wollen nun die Bildungs- und WissenschaftsministerInnen aus 46 Ländern das 10-jährige Bestehen des Bologna-Prozesses in Wien feiern. Aber sie werden nicht alleine sein – keine Party ohne uns! Wir werden die Feierlichkeiten mit f r i e d l i c h e n, aber l a u t s t a r k e n D e m o n s t r a t i o n e n und B l o c k a d e n in den Straßen Wiens stören und in den anschließenden Tagen einen Alternativgipfel veranstalten.
Nähere INFOS und ANMELDUNG unter: international@unibrennt-salzburg.org
WIE MELDE ICH MICH AN?
Name, Mailadresse und Telefonnummer bereithalten und per Mail an international@unibrennt-salzburg.org schicken oder zur Kundgebung (16 Uhr, Platzl) oder zum Unibrennt-Plenum ( 20 Uhr, HS 381, GesWi) kommen.
Du erhältst für die Hin- und Rückfahrt ein spezielles Band, das dich berechtigt, gratis mit dem Sonderzug zu fahren. Melde dich sobald als möglich an – die Plätze sind begrenzt! Die Bänder gelten NUR bei den angegebenen Zügen!
Programminfos zu BOLOGNA BURNS: bolognaburns.org
Am Samstag, den 6.3., findet ab 10 Uhr in der ARGEKultur ein Social Camp zum Thema Social Networks statt. Nähere Infos gibt es unter http://subnet.at/content/social-camp-salzburg.
Die kostenlose Anmeldung ist unter http://www.barcamp.at/Social_Camp_Salzburg möglich
Nach Ende der lehrveranstaltungsfreien Zeit kehrt auch das Unibrennt-Salzburg Plenum in den HS 381 zurück:
Mittwoch, 03.03.2010, 20.00 – 23.00
Plenum (Bologna-Alternativgipfel: Planung von Aktionen)
Und nicht vergessen: Direkt davor Auftakt zur Ring-VO “Bildung MACHT Gesellschaft” (17-19.00, HS 381)
Macht Bologna den Prozess – gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!
Am 11. und 12. März findet die “Bologna-Jubiläumskonferenz” der europäischen Bildungs- und WissenschaftsministerInnen in Wien und Budapest statt. Wir sehen keinen Grund, den europäischen Hochschulraum in seiner derzeitigen Form zu feiern. Wir als europäische Protestbewegung werden am 11.3. ein starkes Zeichen setzen. Daher rufen wir alle dazu auf, am 11.3. gemeinsam auf die Straße zu gehen!
Treffpunkt: 15 Uhr Wien Westbahnhof (Es werden Busse von Salzburg aus organisiert. Anmeldungen unter: international@unibrennt-salzburg.org, außerdem gibt es die Möglichkeit gratis (gegen 5 Euro Pfand für ein Erkennungsband) mit dem Zug um von Salzburg (Treffpunkt 11 Uhr Bäckerei Anker am Hauptbahnhof) zum Wiener Westbahnhof zu fahren. (und retour am Samstag, 13 Uhr (!) Abfahrt (!))
Am 12. Und 13. März 2010 findet in Wien der Bologna-Alternativgipfel statt. In Workshops, Podiumsdiskussionen und Diskussionsrunden wollen wir die Auseinandersetzung mit dem bestehendem Hochschulsystem vertiefen, Mängel besprechen und Alternativen und Perspektiven entwickeln (vor allem wie eine andere Form von Hochschule aussehen kann). Um deine Vorstellung von Universität einbringen zu können ist es wichtig, dass Du an diesem Gegengipfel aktiv teilnimmst.
Weitere Infos unter:
http://bolognaburns.org/
Der Winter ist wie so oft nicht unbedingt die ideale Zeit zum Fahrradfahren. Sowohl am Rad als auch zu Fuß ist man stets mit zugeschütteten, vereisten oder übermäßig verschotterten Rad- und Gehwegen konfrontiert. Gleichzeitig wird daneben den Menschen im Auto mit Millionen von Euro eine zu allen Zeiten glatte und eisfreie Fahrbahn geboten, um ja den Fließverkehr aufrecht zu erhalten, wie es die StVo vorsieht. Dass es jedoch auch außerhalb des motorisierten Verkehrs Mobilitätsformen gibt, deren Flüssigkeit stark beeinträchtigt ist, wird allzu häufig links liegen gelassen und vergessen. Mit Verkehr oder Mobilität ist meistens nur die Fortbewegung mit fossiler Energie gemeint.
Lasst uns mit der Critical Mass am 26. Februar (Start wie immer um 17:00 vorm Kongresshaus) aufs Neue zeigen, dass Menschen im Auto nicht automatisch mehr Rechte im Straßenverkehr besitzen als Radfahrende oder Fußgehende!
Als sauberes, leises, umweltfreundliches, nachhaltige und ungefährlicherers Verkehrsmittel verdient das Fahrrad einen weitaus höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Lasst uns also wieder alle gemeinsam ausfahren und unsere Freude am Radfahren in einer großen Masse teilen. Die Straßen gehören uns nicht weniger als den Autos und Motorrädern und deren LenkerInnen gilt es darauf aufmerksam zu machen, dass auch Radfahrende am “normalen” Straßenverkehr teilnehmen können, dürfen und müssen!
Vor allem in der Fastenzeit, die zumindest für manche den Verzicht von sonst gewohnten Gütern oder Aktivitäten bedeutet, könnte man versuchen, seine selbstgesteckten Ziele durch Autofastenzu erweitern oder kompletieren. Denn nur die Wenigsten kommen in der Fastenzeit auf die Idee, auch bei der Wahl des Verkehrsmittels auf Mäßigung zu setzen und das Auto in der Garage zu lassen.
Der Lesekreis des Infoladen macht den 2. Filmabend zum Thema
“Anarchismus ist keine Utopie”
Für alle fleißigen Leser_innen und auch für alle Nichtleser_innen!!
Folgende Filme gucken wir uns gemeinsam nach unserer Lektüre “Anarchismus. Eine Einführung” von Hans Jürgen Degen und Jochen Knoblauch an:

“Land and Freedom” von Ken Loach
Liverpool 1994: Eine junge Frau findet ihren Großvater David bewusstlos auf dem Sofa liegend, auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt er. Nach seinem Tod findet sie auf dem Schrank einen alten Koffer mit Briefen, Zeitungsausschnitten, Fotografien und ein mit Erde gefülltes rotes Halstuch. Sie beginnt, das ihr unbekannte Leben ihres Großvaters zu rekonstruieren:
Im Jahre 1936 entschließt sich der junge Erwerbslose David, ein englischer Kommunist, nach Spanien in den Kampf gegen das Franco-Regime zu ziehen. Er schließt sich einer Gruppe der revolutionären Miliz der POUM an und erlebt an der Aragon-Front und in Barcelona die Wirren des Krieges – den ungleichen Kampf gegen die Franco-Truppen und die internen Auseinandersetzungen auf republikanischer Seite.
Mit Sommersemester 2010 startet die von UniBrennt-Salzburg organisierte Ringvorlesung
“Bildung MACHT Gesellschaft”
ab 3. März, Mittwochs 17-19.00, HS 381 – GesWi Rudolfskai 42
Lehrveranstaltung im PLUSONLINE hier!
Lehrveranstaltungsprogramm und nähere Infos hier
und unter info@unibrennt-salzburg.org
Lange waren wir aus der Suche, manche haben schon gemunkelt, es sei in falsche Hände gekommen und für immer verloren – doch wir haben es wieder, unser Wandertransparent! Momentan ziert es die Fassaden holländischer Unis
-> zum Nachverfolgen: Free Uni – das weitbereiste Wandertransparent!
http://www.emancipating-education-for-all.org/
Kinder-Radiosendung auf Ö1
Extra dafür, dass wir Milch, Käse und Joghurt essen können? Wohl kaum. Nicht nur für Kinder ist die Beantwortung dieser Frage spannend, denn obwohl Milchprodukte ganz oben auf den Einkaufslisten stehen, wissen auch die Erwachsenen wenig über die Hintergründe. Tierärztin und Verhaltensforscherin Daniela Lexer erklärt in der kurzen Sendung auf Ö1, wofür die Milch eigentlich gedacht ist und wie es dazu kam, dass die Menschen sie heute verzehren.
zur Radiosendung "Warum geben Kühe Milch?"

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder der Metzgersprung in Salzburg statt. Dieser Brauch – bei dem Metzgerlehrlinge in einen Bottich voll Wasser springen – gilt als Abschluss der Lehrzeit. Zufälligerweise fiel dieser Tag heuer mit dem Valentinstag zusammen. Diese Gelegenheit ließen die Salzburger Aktivist/innen nicht ungenutzt verstreichen, um mal etwas Neues auszuprobieren: Unter dem Motto „Ich ess Blumen, denn Tiere tun mir Leid“ verteilten sie Blumen mit daran befestigten Infozetteln und vegane Süßigkeiten an die Besucherinnen des Metzgersprungs und an Passantinnen.
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